Wann wird sie abgelegt? 

Die Schwerpunktbereichsprüfung wird nach der Zwischenprüfung und in der Regel vor der staatlichen Pflichtfachprüfung abgelegt. 

 

Was hat sie mit dem 1. Staatsexamen zu tun? 

Die Schwerpunktbereichsprüfung bildet mit der staatlichen Pflichtfachprüfung die Note für die Erste juristische Prüfung im Verhältnis 30:70 (§ 2 Abs. 1 und § 29 JAG). 

 

Wie lange dauert sie? 

Die Schwerpunktbereichsprüfung erstreckt sich über zwei Semester und wird studienbegleitend in der Regel im 5. und 6. Fachsemester abgelegt. Sie beendet den zweiten Studienabschnitt. 

 

Was für einen Zweck hat sie? 

Zweck der universitären Schwerpunktbereichsprüfung ist es festzustellen, ob der Prüfling vertiefte Kenntnisse in einem Teilgebiet des Rechts und dessen Grundlagen erworben hat. 

 

Wer kann sich zulassen? (§ 24 PrüfO) 

Zur Schwerpunktbereichsprüfung wird zugelassen, wer die Zwischenprüfung im rechtswissenschaftlichen Studium an der Westfälischen Wilhelms- Universität bestanden hat (§ 20).
Wer die Zwischenprüfung an einer anderen Universität im Geltungsbereich des Grundgesetzes bestanden hat, wird zur Schwerpunktbereichsprüfung nur zugelassen, wenn er das Bestehen mindestens einer häuslichen Arbeit nachweisen kann. 

Wer die Schwerpunktbereichsprüfung an einer anderen deutschen Universität öfter als einmal versucht und nicht bestanden hat, wird zu Teilprüfungen der Schwerpunktbereichsprüfung nicht zugelassen. 

 

Was beinhaltet sie? (§26 PrüfO) 

Die Schwerpunktbereichsprüfung umfasst Vorlesungen und Klausuren in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen des jeweiligen Schwerpunktbereichs im Umfang von 12 SWS (18 Credits), Vorlesung und Klausur in einem zum Schwerpunktbereich gehörenden Grundlagenfach im Umfang von 2 SWS (3 Credits) und ein Seminar im Umfang von 3 SWS (9 Credits). 

 

Wie melde ich mich zu Teilprüfungen an? 

Zu allen Teilprüfungen kann man sich nur EINMAL und nur im O.G. UMFANG anmelden. 

 

Wann habe ich die Schwerpunktsbereichsprüfung bestanden? (§ 28 PrüfO)
Die Schwerpunktbereichsprüfung hat bestanden, wer alle Teilprüfungen versucht und durchschnittlich mindestens 4,0 Punkte und in den Abschlussklausuren durchschnittlich mindestens 3,5 Punkte erreicht hat. Die Noten werden aus dem nach Credits gewichteten Durchschnitt der einzelnen Teilprüfungen ermittelt. 

 

Durchgefallen! Was jetzt? (§ 29 PrüfO) 

Wer die Schwerpunktbereichsprüfung nicht besteht, nachdem er alle Teilprüfungen einmal versucht hat, kann jene Teilprüfungen einmal wiederholen, die schlechter als mit 4 Punkten bewertet wurden. Wird die Lehrveranstaltung, in der der Prüfling die Teilprüfung, in der der Prüfling die Teilprüfung das erste Mal erfolglos versucht hat, in dem auf die letzte versuchte Teilprüfung folgenden Semester nicht angeboten, kann der Prüfling zu einer Teilprüfung aus einer anderen im Schwerpunktbereich angebotenen Lehrveranstaltung gleichen Typs zugelassen werden. 

 

Ansprechpartner für Fragen zum Aufbau und zur Organisation des Schwerpunktbereichsstudium: 

Frau Dr. Barkey-Heine (Fachstudienberaterin und Leiterin des Prüfungsamtes), Alte UB Raum 208, Sprechstunde: täglich - außer Mittwochs- von 11.00 – 12.30 Uhr. 

Studienberatung der Fachschaft: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder während den Öffnungszeiten der Fachschaft (Im Semester: Mo-Fr von 10 – 13 & Sa von 12:00 - 12:30 Uhr; In der vorlesungsfreien Zeit: Mo, Mi, Do. von 10 - 12 Uhr) in der Fachschaft! 

 

Für inhaltliche Fragen zu den einzelnen Schwerpunktbereichen bzw. -fächern stehen die jeweiligen Professoren zur Verfügung.

 

—- Die Schwerpunktinfobroschüre mit vielen weitergehenden Informationen zu den einzelnen Schwerpunktbereichen ist jetzt in der Fachschaft oder als PDF hier online verfügbar! —